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Bewusste Wahrnehmungen nach Herzkreislaufstillstand

  • vor 21 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Die vorliegende Multicenterstudie untersucht nach Herzstillstand während kardiopulmonaler Reanimation mittels EEG, Messung des pO2 und apparativen Vorrichtungen die Möglichkeit von kognitiven Leistungen. Als Hauptbefund dieser Untersuchung mit etwas kompliziertem Design kann hervorgehoben werden, dass trotz ausgeprägter zerebraler Ischämie normale EEG-Aktivitäten kompatibel mit erhaltenem Bewusstsein bis 35-60 min unter CPR festgestellt werden konnten. Mit anderen Worten kann das Bewusstsein trotz fehlender klinischer Anzeichen erhalten sein. Zudem zeigen verschiedene Literaturrecherchen (University of Alabama), dass Untersuchungen mit lang dauernden Wiederbelebungsmassnahmen eine Wiederherstellung des Kreislaufs ausserhalb der heute anerkannten Limiten möglich sind. Andere Herzstillstandstudien zeigen, dass bis zu 20% der Überlebenden bewusste Wahrnehmungen trotz fehlender kortikaler Aktivität angeben.

All diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass der Tod offenbar ein kontinuierlicher, zu gewissen Zeitpunkten auch reversibler Prozess ist. Es ergeben sich daher auch ernsthafte Fragen an die Validität der Hirntoddiagnostik bei erhaltener Zirkulation und nach Herzkreislaufstillstand







 
 
 

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